Archive for the ‘Musiker’ Category

Amandine Beyer

Amandine Beyer

aktuelles Konzert:

Dienstag, 16.10.2012, 20 Uhr

Schwarzer Saal der Residenz München

Solo-Recital Barockvioline

Sonaten und Suiten von Heinrich Ignaz Franz von Biber,

Johann Sebastian Bach und Johann Georg Pisendel


Amandine auf youtube

 

Amandine Beyer, 1974 in Aix-en-Provence geboren, begann bereits früh mit Violin- und Blockflöten-Unterricht am Konservatorium ihrer Heimatstadt bei Aurélia Spadaro und Sabine Weill, und schloss ihr Violinstudium am «Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris» 1994 mit dem «premier prix» ab. Ein Jahr später begann sie mit dem Studium der Barockvioline an der Schola Cantorum Basiliensis in der Klasse von Chiara Banchini. Ihr Musikwissenschaftsstudium schloss sie 1996 mit einem Arbeit über Stockhausen ab.
Danach beginnt Sie mit namhaften Gruppen wie Mala Punica, Al Ayre Español, La Fenice oder Ensemble 415 zu musizieren und spielt seit 2005 regelmässig mit Pierre Hantaï – als Duo – oder mit le Concert Français sowie mit ihrer Schwester Laurence, einer Klavierspielerin.
Sie ist Mitbegründerin verschiedener Kammerensembles, wie “Les Cornets Noirs”, “L’Assemblée des honnestes curieux”, oder “Gli Incogniti”: mit ihnen sucht sie nach neuem Repertoir wie auch nach Wiederentdeckungen von Klassikern (sie haben zum Beispiel Vivaldi “Vier Jahreszeiten”, Matteis “Ayrs for the violin” und vor kurzem Rosensmüller “Moteten und Sonaten” aufgenommen).
Amandine Beyer ist Professorin für Barockvioline an der Escola Superior de Música e das Artes do Espectaculo in  Porto und unterrichtet bei verschiedenen Meisterkursen in Frankreich, Italien und Taiwan. Im September 2010 übernahm sie gemeinsam mit Leila Schayegh die Klasse für Barockvioline an der Schola Cantorum Basiliensis.

mehr über Amandine Beyer

 

 


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Friederike Heumann

 

aktuell im Interview bei SWR 2:

 

Friederike Heumann studierte Viola da gamba an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jordi Savall und Paolo Pandolfo. Sie schloss ihre Ausbildung mit einem Solistendiplom für Alte Musik ab. Anschließend war sie Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris und lebte dort mehrere Jahre als freischaffende Musikerin.

Als Solistin und als Gast von Ensembles wie Hesperion XXI und Le Concert des Nations (Jordi Savall), Concerto Vocale (René Jacobs), Le Concert d´Astrée (Emmanuelle Haïm), Les Arts Florissants (William Christie), Lucerne Festival Orchestra (Claudio Abbado), Ensemble Café Zimmermann, Le Poème Harmonique, Bayerische Staatsoper München, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Ton Koopman), Montréal Symphony Orchestra und Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (Kent Nagano), Berliner Barocksolisten u.a. ist sie in ganz Europa, Kanada, Brasilien, Japan, den USA und Israel zu hören.

Mit ihrem Ensemble Stylus Phantasticus ist sie Gast vieler europäischer Festivals, sowohl mit Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts, als auch unter Mitwirkung von Gesangssolisten wie u.a. María Cristina Kiehr, Victor Torres, Andreas Scholl und Furio Zanasi. Unter Friederike Heumanns künstlerischer Leitung erschienen bei Accent 2010 “Hortus Musicus – der Musikgarten des Johann Adam Reincken”, sowie 2007 „L´Harmonie des Nations“ – Musik aus der Zeit des Kurfürsten Max Emanuel. Diese Aufnahme wurde mit dem “Diapason d´or” und den “4 clés de Télérama” ausgezeichnet.

Auch frühere Aufnahmen sind von der internationalen Kritik mit großer Begeisterung und vielen Auszeichnungen aufgenommen worden (Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, 10 de Répertoire/Classica, 5 Étoiles de Goldberg, 4 clés de Télérama ffff ): „Solo a viola di gamba col basso“ – Sonaten für Viola da gamba von Carl Philipp Emanuel Bach (Alpha 2005); „Ciaccona – il mondo che gira“ mit Kammermusik von Dietrich Buxtehude (Alpha 2004); „Why not here“, Musik für zwei Lyra-viols, mit ihrer Duopartnerin Hille Perl (2004); „Zeichen im Himmel“, die erste Einspielung von Musik Philipp Heinrich Erlebachs, mit Stylus Phantasticus und Victor Torres (Alpha 2002).

Im Januar 2012 erschien ihr neues Soloalbum bei Accent, unter dem Titel “Il vero Orfeo”: Arcangelo Corellis op. V in Bearbeitung und Imitation.

Beim internationalen Wettbewerb “Premio Bonporti” in Rovereto wurde Friederike Heumann mit dem Ensemble Le Nuove Musiche mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Seit dem Wintersemester 2011/12 unterrichtet sie Viola da gamba an der Musikhochschule in Würzburg.

 

 


Schloss Lustheim, 13. September 09  © Dorothee Falke

Stylus Phantasticus

Wir sind geboren in Argentinien, Deutschland und England, haben in Basel studiert, leben derzeit in Frankreich, Italien und Deutschland, sprechen drei der vier Sprachen Muffats und miteinander die Sprache der Diplomatie: Französisch.

“Denn dieser Styl ist die allerfreieste und ungebundenste Setz-Sing- und Spiel-Art, die man nur erdencken kan, da man bald auf diese bald auf jene Einfälle geräth, da allerhand sonst ungewöhnliche Gänge, versteckte Zierrathen, sinnreiche Drehungen und Verbrämungen hervorgebracht werden, ohne eigentliche Beobachtung des Tacts und Tons; bald hurtig bald zögernd; bald ein- bald vielstimmig; bald auch auf eine kurze Zeit nach dem Tact: ohne Klang-Maasse; doch nicht ohne Absicht zu gefallen, zu übereilen und in Verwunderung zu setzen.”

Johann Mattheson, Der Vollkommene Capellmeister (Hamburg 1739)

Stylus Phantasticus – freier, improvisatorischer Stil in der barocken Instrumentalmusik, und zugleich leidenschaftliche Art, diese Musik zu begreifen. Die Musiker von Stylus Phantasticus haben sich an der Schola Cantorum Basiliensis in der Interpretation barocker Musik ausgebildet. Sie studierten bei Jordi Savall, Paolo Pandolfo , Jesper B. Christensen, Enrico Gatti, Chiara Banchini, John Holloway und Hopkinson Smith. Heute konzertieren sie als Solisten und mit Ensembles wie Hesperion XXI, Le Concert des Nations, Concerto Vocale, Les Arts Florissants, Accademia Bizantina, Café Zimmermann, La Chimera, La Cappella della Pietà dei Turchini, mit Dirigenten wie Jordi Savall, René Jacobs, William Christie, Ottavio Dantone, und Gesangssolisten wie María Cristina Kiehr, Victor Torres, Furio Zanasi, Andreas Scholl und anderen.

1993 fanden sie sich zum Ensemble Stylus Phantasticus zusammen. Mit ihrem Spiel wollen sie die Phantasie der Hörer wecken, sie anrühren und überraschen mit Freiheit und Gebundenheit, Virtuosität und Einfachheit, Expressivität und Intimität im Stylus Phantasticus.
Seit 2002 entstanden mehrere CD-Einspielungen, die von der Kritik mit großer Begeisterung und vielen Auszeichnungen aufgenommen wurden (Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, 10 de Répertoire, Classica, 5 Étoiles de Goldberg, 4 clés de Télérama ffff ):

Cd´s
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Zeichen im Himmel,

die erste CD-Einspielung von Musik Philipp Heinrich Erlebachs, mit Stylus Phantasticus und Victor Torres, erschien 2002 beim Label Alpha (Paris);

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Ciaccona – il mondo che gira,

mit Kammermusik von Dietrich Buxtehude, erschien 2004 beim gleichen Label, sowie 2007 bei Accent

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L´Harmonie des Nations

Musik aus der Zeit des Kurfürsten Max Emanuel;

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Hortus Musicus

Der Musikgarten des Johann Adam Reincken”, ebenfalls bei Accent.


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Les Cornets Noirs

Ein gemeinsames Studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei den renommiertesten Dozenten für die Instrumentalmusik des 16. und 17. Jahrhunderts verbindet die Musiker des Ensembles „Les Cornets Noirs“, die heute in Spanien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz leben und alle einer internationalen Konzerttätigkeit nachgehen.

„Les Cornets Noirs“ sind Preisträger des concours musica antiqua beim Festival van Vlaanderen Brugge 2000.

Das Hauptinteresse der Gruppe, die im Jahr 1997 von Gebhard David und Bork-Frithjof Smith gegründet wurde, gilt der Solo- und Ensembleliteratur des namengebenden Instrumentes: Der Zink (ital. cornetto, frz. cornet), wegen seiner bausweise aus Holz mit Leder umwickelt auch „schwarzer Zink“ genannt, erlebte seine Blütezeit von der Mitte des 16. bis zum späten 17. Jahrhundert, besonders in Italien und Deutschland. Dementsprechend besteht das Repertoire von „Les Cornets Noirs“ vornehmlich aus Werken italienischer und deutscher Komponisten des 17. Jahrhunderts.
Das Ensemble konzertierte in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Portugal sowohl mit eigenen Programmen als auch in Zusammenarbeit mit Vokalensembles und Dirigenten wie Michel Corboz oder Hans Michael Beuerle in Aufführungen der Marienvesper von Claudio Monteverdi oder der Psalmen Davids von Heinrich Schütz.

Die erste CD von „Les Cornets Noirs“ mit Werken von Giovanni Legrenzi erscheint demnächst in der Edition Alte Musik des ORF.