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Christian
Rieger, geboren und aufgewachsen im Schwarzwald,
erhielt seinen ersten Klavierunterricht bei Maria Bergmann,
Baden-Baden, um sich dann zunächst einem Kirchenmusikstudium
an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe
zuzuwenden.
Ein in Folge zwei Mal zugestandenes Stipendium des „Deutschen
Akademischen Austauschdienstes“ ermöglichte ihm
die Fortsetzung und Intensivierung seiner Ausbildung an der
Musikakademie Basel. An der dortigen Abteilung für „Alte
Musik“ empfing er während mehrerer Jahre vor allem
von Jean-Claude Zehnder (Orgel), Andreas Staier (Cembalo)
und Jesper Christensen (Kammermusik) prägende Eindrücke.
Nach ersten Erfolgen auf Wettbewerbs- und Konzertpodium sowie
einem einjährigen Intermezzo als Theaterkorrepetitor
stieß er 1994 zu dem Ensemble „Musica Antiqua
Köln“, mit dem er sechs Jahre lang als Solist und
Continuospieler konzertierte.
Gleichzeitig nahm die Beschäftigung mit dem Solorepertoire
fürs „Clavier“ einen breiten Raum ein und
bildet seit dem Jahr 2000 den Kernpunkt seiner künstlerischen
Arbeit. So konzertiert er seither auf Cembalo, Klavier, Hammerklavier
und Orgel gleichermaßen gern und ist Gast auf Festivals
in Städten wie Lissabon, Madrid, La Roque d’Anthéron,
Kopenhagen, Nantes oder Istanbul.
Seine letzte CD „Bach or not Bach“ stieß
auf einhelligen Beifall der Presse; in Kürze werden zwei
neue Produktionen erscheinen, die der Kunst des solistischen
Generalbaßspiels und spanischer Musik des 17. Jahrhunderts
gewidmet sind.
Eine spielerische Neigung zur Improvisation und Komposition
führte ihn außerdem zur Filmmusik, zunächst
als Arrangeur und Improvisator, schließlich als Komponist
für den Regisseur Gérard Corbiau.
Lehrverpflichtungen banden Christian Rieger an die Musikhochschulen
in Karlsruhe, Detmold und an das Mozarteum Salzburg.
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