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STYLUS
PHANTASTICUS
Wir sind geboren in Argentinien, Deutschland und England,
haben in Basel studiert, leben derzeit in Frankreich, Italien
und Deutschland, sprechen drei der vier Sprachen Muffats und
miteinander die Sprache der Diplomatie: Französisch.
"Denn dieser Styl ist die allerfreieste und ungebundenste
Setz-Sing- und Spiel-Art, die man nur erdencken kan, da man
bald auf diese bald auf jene Einfälle geräth, da
allerhand sonst ungewöhnliche Gänge, versteckte
Zierrathen, sinnreiche Drehungen und Verbrämungen hervorgebracht
werden, ohne eigentliche Beobachtung des Tacts und Tons; bald
hurtig bald zögernd; bald ein- bald vielstimmig; bald
auch auf eine kurze Zeit nach dem Tact: ohne Klang-Maasse;
doch nicht ohne Absicht zu gefallen, zu übereilen und
in Verwunderung zu setzen."
Johann Mattheson, Der Vollkommene Capellmeister (Hamburg 1739)
Stylus Phantasticus – freier, improvisatorischer Stil
in der barocken Instrumentalmusik, und zugleich leidenschaftliche
Art, diese Musik zu begreifen. Die Musiker von Stylus Phantasticus
haben sich an der Schola Cantorum Basiliensis in der Interpretation
barocker Musik ausgebildet. Sie studierten bei Jordi Savall,
Paolo Pandolfo , Jesper B. Christensen, Enrico Gatti, Chiara
Banchini, John Holloway und Hopkinson Smith. Heute konzertieren
sie als Solisten und mit Ensembles wie Hesperion XXI, Le Concert
des Nations, Concerto Vocale, Les Arts Florissants, Accademia
Bizantina, Café Zimmermann, La Chimera, La Cappella
della Pietà dei Turchini, mit Dirigenten wie Jordi
Savall, René Jacobs, William Christie, Ottavio Dantone,
und Gesangssolisten wie María Cristina Kiehr, Victor
Torres, Furio Zanasi, Andreas Scholl und anderen.
1993 fanden sie sich zum Ensemble Stylus Phantasticus zusammen.
Mit ihrem Spiel wollen sie die Phantasie der Hörer wecken,
sie anrühren und überraschen mit Freiheit und Gebundenheit,
Virtuosität und Einfachheit, Expressivität und Intimität
im Stylus Phantasticus.
Seit 2002 entstanden mehrere CD-Einspielungen, die von der
Kritik mit großer Begeisterung und vielen Auszeichnungen
aufgenommen wurden (Diapason d'Or, Choc du Monde de la Musique,
10 de Répertoire, Classica, 5 Étoiles de Goldberg,
4 clés de Télérama ffff ):
Zeichen im Himmel, die erste CD-Einspielung von Musik
Philipp Heinrich Erlebachs, mit Stylus Phantasticus und Victor
Torres, erschien 2002 beim Label Alpha (Paris);
Ciaccona – il mondo che gira, mit Kammermusik von
Dietrich Buxtehude, erschien 2004 beim gleichen Label, sowie
2007 bei Accent
L´Harmonie des Nations – Musik aus der
Zeit des Kurfürsten Max Emanuel.
Aktuelle
CD-Aufnahmen:
L´Harmonie
des Nations, Georg Muffat und die europäische
Musik in Bayern
Zeichen
im Himmel, Sonaten und Arien von Ph. H. Erlebach
mit Victor Torres
Ciaccona
– il modo che gira, Musik von Dietrich
Buxtehude mit María Cristina Kiehr und Victor Torres
Die
nächsten Konzerte:
Dienstag,
22. Juni 2010, 20 Uhr
Schloß Höhenried am Starnberger See (geschlossene
Veranstaltung) „Il
vero Orfeo“ -
Sonaten für Viola da gamba von Johann Schenck,
Georg Friedrich Händel & Arcangelo Corelli
Friederike
Heumann, Viola da gamba
Patrick Sepec, Violoncello
Eduardo Egüez, Theorbe
Dirk Börner, Cembalo |
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Sonntag,10.
Oktober 2010
München, Kaisersaal der Residenz
Residenzwoche Giovanni
Battista Ferrandini zum 300. Geburtstag
Kantaten
von G.B. Ferrandini, Concerti von E.F. Dall´Abaco
mit
Roberta
Invernizzi, Sopran
Stylus
Phantasticus
künstlerische Leitung: Friederike Heumann |
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Dienstag,12.
Oktober 2010
München, Max-Joseph-Saal der Residenz
Residenzwoche Giovanni
Battista Ferrandini zum 300. Geburtstag
Nouveau
Quatuors von G. Ph. Telemann,
Sonaten von J.S. Bach und G.B. Ferrandini
Stylus
Phantasticus:
Pablo Valetti, Violine
Dorothea Seel, Traversflöte,
Friederike Heumann, Viola da gamba
Dirk Börner, Cembalo |
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